In der englischen Eliteschmiede. Student Boris Johnson spricht mit der berühmten Künstlerin und damaligen griechischen Kulturministerin Melina Mercouri an der Universität in Oxford 1986.

Wie eine Kaste einstiger Eliteschüler Großbritannien an den Abgrund führt

Boris Johnson, Jacob Rees-Mogg und Co: Sie sind von sich überzeugt und mussten selten für Folgen ihres Tuns einstehen. Und sie haben eines gemeinsam: Sie besuchten Eliteschulen wie Eton und waren an Unis wie Oxford.

Träge über die Regierungsbank gefläzt als wäre das Wort eigens für ihn geschaffen worden, verfolgte diese Woche Jacob Rees-Mogg die Parlamentsdebatte über eine Initiative zur Verhinderung eines No-Deal-Brexit. Mit einem kleinen Nickerchen während der Debatte über eine Schicksalsfrage der Nation illustrierte der für die Beziehungen zwischen Regierung und Parlament zuständige konservative Leader of the House noch zusätzlich seine Herablassung. Nicht wenige Abgeordnete, die kurz darauf der Regierung die Gefolgschaft verweigerten, bezeichneten Rees-Mogg danach als „besten Rekrutierer für die Rebellen“. In den sozialen Netzwerken löste er einen Wirbelsturm an Kreativität aus. Der schottische Abgeordnete Gavin Newlands verbreitete ein Foto des ruhenden Ministers mit den Worten: „Ich habe gefragt, ob ich seinen Diener rufen soll, ihm einen Polster zu bringen.“

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