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Abendbriefing

Ein blauer Deal, rote Kritik an grüner Klimapolitik und ein schwarz-türkises Nationaltrikot: Der Tag im Rückblick

Wir lassen den Tag Revue passieren, geben Tipps für den Abend und blicken auf morgen.

Wollen wir die heutige Nachrichtenlage einmal nach Farben darstellen. Bestimmend war der „Hintergrunddeal mit den Blauen“: In der Affäre um die Bestellung des Casinos-Finanzvorstandes gab es Razzien bei den Ex-Finanzministern Löger und Pröll sowie Aufsichtsratschef Rothensteiner. Brisant dabei ist eine Aktennotiz Rothensteiners, die der "Presse" exklusiv vorliegt. Mehr dazu. [premium]

Der SPÖ, also den Roten, ist die Klimapolitik der Grünen nicht grün genug. Die Grünen würden nicht umsetzen, was sie im Wahlkampf versprochen hätten, meint die SPÖ-Vorsitzende. Sie fordert eine Klima-Milliarde - ob der allerdings der Grünen-Chef, Werner Kogler, den Kopf schütteln muss. Mehr dazu.

Das ÖFB-Team verbindet man mit den Farben rot-weiß-rot. Bei der Präsentation des Auswärtstrikots gab es heute eine Überraschung: Das Trikot ist schwarz-türkis - im Heimspiel gegen Nordmazedonien werden Österreichs Spieler dieses erstmals tragen. Mehr dazu.

Und dann wäre da noch das Weiß: Im Süden und Westen des Landes wird bis in viele Täler Schneefall erwartet. Am Mittwochabend kann der Schnee auch den Wienerwald erreichen. Mehr dazu.

Was Sie heute noch wissen sollten

120. Tag im Grasser-Prozess: Der Bankberater W. erklärte im „Buwog-Prozess“, wie einfach man einst Konten eröffnen konnte - und widersprach den Aussagen des teilgeständigen Ex-Lobbyisten Peter Hochegger. Hellin Jankowski berichtete live. Mehr dazu.

„Jetzt ist Bürgerkrieg“: Boliviens Ex-Präsident Morales setzte sich nach Mexiko ab. Die Armee schreitet gegen seine marodierenden Anhänger ein. Mehr dazu.

Spaniens Sozialisten wollen Koalition mit Linkspopulisten: Nach der Wahl im April war eine Koalition zwischen Premier Sanchez und UP-Chef Iglesias noch gescheitert. Nach den Neuwahlen am Sonntag wollen die Parteien nun in eine gemeinsame Regierung. Mehr dazu.

Welche Magazin-Stücke Sie noch lesen könnten

Warum Wien Lukaschenko begrüßt: Der Empfang in Wien bedeutet für den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko einen Durchbruch. Ausgerechnet die Krise im Nachbarland Ukraine hat die Wiederannäherung des Minsker Autokraten nach Westen ausgelöst. Jutta Sommerbauer erklärt die Hintergründe. Mehr dazu. [premium]

Der letzte Konditor seiner Art: Vom Lieferanten des Kaisers zum Konditor der Alliierten: Der Wiener Hofzuckerbäcker L. Heiner wird 180 Jahre alt. Bis heute setzt man auf altes Handwerk – und wenig Veränderung, schreibt Mirjam Marits. Mehr dazu. [premium]

Zitat des Tages

''Was stimmt denn nicht mit den Menschenrechten?''

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko beim Staatsempfang in Wien.

Worüber heute diskutiert wird

Wachstum und Umweltschutz: Das Wirtschaftswachstum hat der Welt nie da gewesenen Wohlstand beschert. Gleichzeitig sind viele Klimaschützer der Meinung, dass es ohne Verzicht nicht gehen wird. Ist nachhaltiges Wachstum möglich? Diskutieren Sie mit!

Tipps für den Abend

Dominic Thiem spielt nach seinem Sieg über den Schweizer Roger Federer am Sonntag im zweiten Gruppenspiel bei den ATP Finals heute ab 21 Uhr gegen Novak Djokovic. Daumendrücken! Mehr dazu.

Was morgen passiert

Vorhang auf für die Impeachment-Show: Wochenlang dauern in Washington die Hearings über ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump schon an – und sie ziehen sich bis hinein ins Wahljahr. Ab Mittwoch auch öffentlich. Thomas Vieregge gibt schon vorab eine Übersicht über die Schlüsselfiguren. Mehr dazu. [premium]

Bild des Tages

Ab in die Röhre: Der Panda Jiao Qing aus dem Zoo Berlin wird im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) im Computertomographen untersucht. Hierbei solle unter anderem der Zustand der beiden unterschiedlich großen Nieren genauer begutachtet werden.
Ab in die Röhre: Der Panda Jiao Qing aus dem Zoo Berlin wird im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) im Computertomographen untersucht. Hierbei solle unter anderem der Zustand der beiden unterschiedlich großen Nieren genauer begutachtet werden.(c) AFP (Zoo Berlin)

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