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TV-Notiz

„Queen of Drags“ ist vor allem eins: konventionell

Wie im "Topmodel"-Format wohnen die Teilnehmerinnen zusammen(c) ProSieben
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Im Vorfeld wurde Heidi Klums neue ProSieben-Castingshow „Queen of Drags“ heftig kritisiert – von Dragqueens selbst. Zu den Juroren gehört auch Österreichs Conchita.

Darf eine heterosexuelle Frau eine Show über Dragqueens moderieren? Noch bevor die neue ProSieben-Castingshow „Queen of Drags“ Donnerstagabend zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, gab es Kritik, vor allem aus der Homosexuellen-Community – denn ausgerechnet „Germany's Next Topmodel“-Moderatorin Heidi Klum ist Gastgeberin der Sendung. In einer Petition äußerten Dragqueens die Sorge, dass Drag nicht als selbstverständliche Kunstform präsentiert werde, sondern vor allem Klischees vorgeführt würden – noch dazu von einer weißen Heterofrau.

Das sorgt für Publicitiy – und Drama, das Entertainment-Profi Klum in der ersten Show ausschöpfte. „Weil ich hetero bin, weiß bin und eine Frau bin. Das ist total gemein“, empörte sich Klum. Die 46-Jährige erklärte, sie werde regelmäßig in der Öffentlichkeit angegriffen. Oft heiße es, „ich bin zu alt für meinen Mann (Sänger Tom Kaulitz ist 30, Anm.) zum Beispiel. Das ist ja auch Shaming."