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Interview

Hebein: „Parkpickerl auf ganz Wien ausweiten“

Vizebürgermeisterin Birgit Hebein beim „Presse“-Interview im „Landkind“ in ihrem Heimatbezirk Rudolfsheim-Fünfhaus(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Wiens grüne Vizebürgermeisterin Birgit Hebein über Türkis-Grün im Bund, die grüne Taktik für die Wien-Wahl 2020 und eine Ausweitung des Parkpickerls auf die ganze Stadt.


Die Presse: Sie sind Koalitionsverhandlerin auf Bundesebene. Ist der „Point of no return“ für Türkis-Grün schon erreicht?

Birgit Hebein: Zumindest sind wir in einer entscheidenden Phase.

Haben Sie den Eindruck, dass ein Kompromiss möglich ist?

Beide Seiten meinen es ernst und bemühen sich sehr. Entscheidende Bereiche und Punkte sind aber noch auszuhandeln.

Welche sind das?

Zum Beispiel beim Sozialen, beim Klimaschutz und im Asylbereich.

Es wird ja bereits länger verhandelt. Ist ein Scheitern nicht schon unrealistisch geworden?

Das ist schwer zu sagen. Die Verantwortung ist beiden Seiten bewusst. Es geht um notwendige Kompromisse, die beide schließen müssen. Grundsätzlich haben wir Verschwiegenheit vereinbart.

Der grüne Generalsekretär hat Sebastian Kurz eines Fouls bezichtigt, weil Details durchgesickert sind. War das ein Foul?

Ich halte es mit Werner Kogler: Keep cool!

Besteht die Gefahr grüner Revanchefouls?