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Jahresrückblick

Die sechs schönsten Sonntagsgeschichten aus der Wirtschaft

Ein Bild aus dem Juli 1976: Niki Lauda mit Timo Völker. (c) Herbert Völker
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Meist sind es die Geschichten aus der „Presse am Sonntag", die die Artikel von den Wochentagen bei der Länge deutlich übertreffen. Dafür braucht man auch mehr Zeit zum Lesen. Rechtzeitig zu den Feiertagen haben wir in unserem Jahres-Archiv gekramt. Hier die Ausbeute.

Formel-1-Legende Niki Lauda ist tot. Diese Nachricht erschütterte nicht nur Österreich. Der 70-jährige dreifache Formel-1-Weltmeister und Flug-Unternehmer ist am 20. Mai gestorben. Timo Völker, der ihn auch persönlich gut kannte, weil Lauda auch in seinem Elternhaus verkehrte, hat in „Abschied: Zeitungen holen mit Niki“ seine persönlichen Erinnerungen an Niki „Nazionale“ niedergeschrieben.

Ein kurzer Weg ist es vom Motorsport zur Automobilindustrie, für die 2019 ein Annus horribilis wurde. Fast alle Hersteller haben aktuell ein Minus vor der Zahl ihrer Auslieferungen vorzuweisen. Einer der Gründe für die Zurückhaltung ist bekanntermaßen der Umbruch bei der Antriebstechnologie. In „Die Krise der Autobranche“ hat Norbert Rief die Branche analysiert.

Auch auf vier Rädern sind Tag für Tag zahlreiche Frauen aus der Steiermark unterwegs, um tagsüber in einem Supermarkt der Bundeshauptstadt zu arbeiten. Wann sie aufstehen und und schlafen gehen und alles dazwischen hat Antonia Löffler in der Magazingeschichte „Geschichten aus dem Pendlerbus“ nacherzählt. Viele von Ihnen wollen gar nicht vor Ort arbeiten, sie wollen lieber ihren fixen Turnus. Ihre Stellen sind noch relativ sicher, denn Online macht noch einen Bogen um den heimischen Lebensmittelhandel.

Die Joblosigkeit kann jeden treffen, auch Führungskräfte. Sie fallen tief, wenn sie abgebaut werden. Auf den Schock folgt oft die Ernüchterung. Viele schaffen es nicht wieder ins Management und satteln komplett um. Jeaninne Hierländer hat sich mit der Thematik auseinandergesetzt und mit Betroffenen gesprochen. „Arbeitslose Chefs – wenn Manager den Job verlieren“ heißt die Geschichte.

Eine hohe Lebenserwartung wie die der Österreicher von 81,58 Jahren ist nicht alles im Leben. Viel wichtiger ist, wie viele dieser Jahre sie gesund erleben können. Im Eurostat-Vergleich schneiden nämlich Herr und Frau Österreicher grottenschlecht ab. Warum das so ist und die Bevölkerung welchen Landes am längsten fit ist, verrät Judith Hecht in „Statistik und Wahrheit – warum es nie falsch ist, skeptisch zu sein“.

Ein neuer Trend hat schwappt auch nach Europa über. Computerspieler füllen nämlich mit ihren Turnieren Stadien und verdienen Millionen. Matthias Auer erzählt von einer Reise von Korea, der Wiege des Hypes rund um E-Sports, bis nach Österreich, wo etablierte Konzerne nachziehen und Gamer als neue Zielgruppe entdecken. „Das große Geschäft mit den Gamern“ nennt er sein Stück. Bitte nachlesen.