Schnellauswahl
Sprachgebrauch

Lieb* Lesend*: Uni will Genderstern

Archivaufnahme aus dem Großen Lesesaal der Österreichischen Universitätsbibliothek Wien.
Archivaufnahme aus dem Großen Lesesaal der Österreichischen Universitätsbibliothek Wien.(c) Clemens Fabry
  • Drucken
  • Kommentieren

Die Universität Wien prescht mit neuen Richtlinien über geschlechtergerechten Sprachgebrauch vor. Der Asterisk sei Mittel der Wahl, um Diversität auszudrücken.

„Um die Realität geschlechtlicher Vielfalt sprachlich sichtbar zu machen, sollte mit Sternchen * gegendert werden.“ Mit diesem Appell lässt das Rektorat der Universität Wien in seinem jüngsten Newsletter aufhorchen. Unterstrich, Binnen-I oder binäre Formulierungen wie „Studentinnen und Studenten“ sind passé. Statt dessen gibt die Führung der Uni als Leitlinie für die Administration vor, „Formulierungen zu wählen, die respektieren, dass manche Menschen weder ,weiblich‘ noch ,männlich‘ sind, und die die Gleichstellung sprachlich zum Ausdruck bringen“.

Das Rektorat weiter: „Als Mittel zum Ausdruck der Geschlechterdiversität dient, soweit auf unterschiedliche Geschlechter Bezug genommen wird, insbesondere auch der sogenannte Genderstern *.“ Websites und Dokumente der Uni würden sukzessive angepasst.