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Umfrage

Jeder dritte Österreicher von Geldeinbußen durch Coronakrise betroffen

Wien während der Coronakrise
Wien während der Coronakrise(c) Die Presse/Clemens Fabry (Clemens Fabry)
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Am stärksten von finanziellen Einbußen betroffen ist laut einer Umfrage im Auftrag der Erste Bank die Gruppe der 30 bis 49-Jährigen.

Die Auswirkungen der Coronakrise machen sich auch finanziell bei den Österreichern bemerkbar. Wie eine Umfrage im Auftrag der Erste Bank ergab, müssen 4 von 10 Berufstätigen momentan in der Haushaltskasse zurückstecken. Am stärksten von finanziellen Einbußen betroffen sei die Gruppe der 30 bis 49-jährigen, wo fast die Hälfte (46 Prozent) angibt, durch die Krise finanzielle Einschränkungen zu spüren. Insgesamt gab rund ein Drittel der Befragten (32 Prozent) an, dass die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise mit Geldeinbußen für sie verbunden seien.

Die Studie wurde im Auftrag der Erste Bank von Integral durchgeführt. Das Institut hat 1.000 Österreicher ab 14 Jahren mittels telefonischen und Online-Interviews nach ihren geplanten Spar- und Anlageformen sowie ihrem Finanzierungsbedarf gefragt. Die Befragung fand im 2. Quartal im Zeitraum von 17. Juni - 30. Juni 2020 statt.

Österreicher wollen mehr sparen

81 Prozent der Befragten wollen in den nächsten 12 Monaten Ersparnisse anlegen. Das sind um zwei Prozentpunkte mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch der dafür vorgesehene Betrag liegt mit im Schnitt 5400 Euro klar über dem Wert des Vorjahres (4200 Euro).

Eine größere Anschaffung planen derzeit 36 Prozent der Befragten, das sind in etwa so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Rund jeder Fünfte (18 Prozent) davon will seine Anschaffung über einen Bankkredit oder ein Bauspardarlehen realisieren, wobei die angepeilten Kreditsummen mit im Schnitt 99.500 Euro deutlich höher sind als noch im Vorjahr (71.500 Euro). "Krisenbedingt sinkt das Volumen bei Konsumkrediten, Wohnkredite sind dagegen stärker gefragt, da Wohnraum in der Krise einen wichtigeren Stellenwert bekommen hat", so Erste-Bank-Chef Peter Bosek laut Aussendung.

(APA)