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Leadership

Vorsicht vor toxischen Mitarbeitern

(c) Getty Images/iStockphoto (Simon-Maas)
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Herausfordernd für Führungskräfte: Kollegen, die das Klima vergiften.

Die „faulen Äpfel im Korb“ stressen das Team, sie töten die Laune und treiben die Fluktuation nach oben. Gute Gründe, sie umzudrehen – oder loszuwerden. Je nach Typus:

  • Hilflose Hascherln. Halten auf, weil sie ständig Hilfe oder Nacharbeit brauchen. Grund ist meist nicht Faul-, sondern Unsicherheit. Abhilfe schaffen klar ausgesprochene Erwartungen und Weiterbildung.

  • Daumendreher. Kein Fokus, keine Motivation, keine Deadline. Daumendreher müssen lernen, dass ihr Verbleib von ihrer Zielerreichung abhängt. Mittel der Wahl sind eng getaktete Kontrollgespräche.

  • Bassenatratscher. Gerüchte verbreiten verleiht jene Macht, die man sonst vermisst. Das gehört gestoppt, idealerweise in flagranti. Wer es gut meint, präsentiert sich eher als Coach denn als Vorgesetzter.

  • Märtyrer. Bürden sich mehr auf, als sie tragen können, und beschweren sich darüber. Burn-out bzw. Unverständnis oder schlechtes Gewissen bei den Kollegen sind die Folge. Wohlmeinende Chefs bringen ihnen bei, die „richtigen“ Dinge zu machen statt noch mehr.

  • Tyrannen. Kann man nicht ändern. Wer respektlos, aggressiv, manipulativ ist, ist nicht für Entwicklung empfänglich. Hier bleibt nur eines: Vorfälle dokumentieren, um Material für die Kündigung zu sammeln.

("Die Presse", Printausgabe vom 14. November 2020)