Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Schnellauswahl
Pandemie

Österreichs Spitalssystem als Schutzschild gegen die Coronakrise

Dass es in Österreich bisher zu keiner Überlastung der Intensivkapazitäten kam, ist auf die Ressourcen in den Spitälern sowie die Expertise der Mediziner zurückzuführen (Archivbild).
Dass es in Österreich bisher zu keiner Überlastung der Intensivkapazitäten kam, ist auf die Ressourcen in den Spitälern sowie die Expertise der Mediziner zurückzuführen (Archivbild).(c) APA/AFP/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT (ANNE-CHRISTINE POUJOULAT)
  • Drucken
  • Kommentieren

Trotz der anhaltend hohen Zahl an Neuinfektionen sowie schwer Erkrankten dürfte auf den Intensivstationen des Landes die Katastrophe ein weiteres Mal ausbleiben. Schon bisher konnten viele Todesfälle verhindert werden.

Ein unerwartet wirksamer erster Lockdown und das dadurch bedingte Ausbleiben der Überlastung von Spitalskapazitäten führte dazu, dass Österreich als Folge einer Kombination aus Nachlässigkeit in Teilen der Bevölkerung sowie Versäumnissen der politisch Verantwortlichen seit Wochen die weltweit höchste Rate an Neuinfektionen verzeichnet.

Aktuell liegt die für die Beurteilung der Virus-Ausbreitung besonders relevante Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, bei 498. Die WHO gibt als kritische Grenze einen Wert von 50 an. Zum Vergleich: In Deutschland liegt er bei 139.

Obwohl diese Inzidenz einer der verlässlicheren Indikatoren für die Beschreibung der Lage ist, müssen auch bei ihr Faktoren wie die Teststrategie – werden etwa enge Kontaktpersonen getestet oder nicht? – sowie die Effizienz des Contact Tracing berücksichtigt werden. Nur die Zahl der nachgewiesenen Infektionen zu vergleichen liefert also kein vollständiges Bild.

Mehr erfahren