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Coronavirus

Die große Schwäche der Selbsttests

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Bei Selbsttests dürfe ein negatives Ergebnis nicht dazu verleiten, auf Maske und Abstand zu verzichten, sagen Experten.APA/AFP/ALEX HALADA
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Bei Infizierten ohne Symptome ist die Zuverlässigkeit im Vergleich zu gewöhnlichen Antigentests und PCR-Tests sehr gering. Zu viele negativ Getestete könnten sich in falscher Sicherheit wiegen.

Sie stellen nach den PCR- und Antigentests die dritte Generation der Coronatests dar: Anterio-Nasal-Tests. Schnelltests also, für die ein Abstrich mit einem Tupfer aus dem vorderen Nasenbereich genügt, geschultes Personal ist nicht erforderlich. Sie kommen ab Montag in Schulen zum Einsatz, die Regierung hat bereits fünf Millionen gekauft. In weiterer Folge sollen sie aber von der gesamten Bevölkerung verwendet werden und Antigentests, für die der Abstrich mit einem Wattestäbchen im hinteren Nasenbereich („nasopharyngeal“) entnommen werden muss, nach und nach ablösen – obwohl sie deutlich unzuverlässiger sind. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Was genau sind eigentlich Anterio-Nasal-Tests?

Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich bei der Präsentation der Lockerungen am Montagabend etwas missverständlich ausgedrückt, als er von drei unterschiedlichen Tests sprach, die verfügbar seien – PCR-Tests (sie benötigen ein Labor, die Auswertung dauert mehrere Stunden), Antigentests (Schnelltests, die binnen 15 Minuten Ergebnisse liefern, sie kommen in Teststraßen zum Einsatz) und die neuen Selbsttests. Denn auch Letztere sind nichts anderes als Antigentests, nur eben mit einer Probe aus dem vorderen Nasenbereich – sie werden auch als Nasenbohrer-Test, Wohnzimmer-Test und Nasenmuschel-Test bezeichnet.

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