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Coronavirus

Starke Impfreaktionen bei jeder fünften Person

Mass vaccination programme for healthcare workers in Vienna
Stärkere Impfreaktionen, die für ein, zwei Tage einen Krankenstand zur Folge haben, sind nichts Ungewöhnliches und wurden von den Herstellern auch angegeben.REUTERS
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Bei unter 65-Jährigen sind – auch stärkere – Beschwerden nicht ungewöhnlich, vor allem nach der zweiten Dosis. In Wiener Impfstraßen wurde medizinisches Personal sogar auf einen möglichen Krankenstand nach der Impfung hingewiesen.

Extreme Abgeschlagenheit, Schüttelfrost, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen – in Schweden führten Impfreaktionen wie diese nach der Verabreichung des AstraZeneca-Impfstoffs zu zahlreichen Krankenständen bei medizinischem Personal und hatten in zwei Provinzen zur Folge, dass die Impfungen unterbrochen wurden.

Ob diese seltsame Häufung an starken Beschwerden besorgniserregend ist, wird derzeit untersucht, denkbar wäre etwa, dass sich unter den Geimpften viele Personen befinden, die sich in den Monaten zuvor unbemerkt infiziert hatten. Dann wären die Impfreaktionen keine Überraschung.