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Coronavirus

Drei Erkenntnisse aus der ausgebliebenen Grippewelle

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Die jährliche Grippewelle mit tausenden Toten hätte sehr wahrscheinlich mit relativ einfachen Mitteln abgemildert werden können.imago images/Hans Lucas
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Die jährliche Rückkehr des Influenzavirus ist offensichtlich kein Naturgesetz – eine beachtliche Begleiterscheinung der Coronakrise, aus der sich nützliche Lehren ziehen lassen.

Es ist offiziell, erstmals seit Jahrzehnten wird es in Europa keine Grippesaison geben. Zwar wurde das Influenzavirus in den vergangenen Wochen vereinzelt nachgewiesen, aber für eine, wie es in der Medizin heißt, epidemische Aktivität reicht die Ausbreitung nicht aus. Dabei müsste sich die nördliche Halbkugel derzeit eigentlich auf dem Höhepunkt der Grippewelle befinden, die in einer Stadt von der Größenordnung Wiens dann als solche definiert wird, wenn sich innerhalb einer Woche mehr als 10.000 Menschen infizieren. Erfolgt zwei Mal hintereinander ein Rückgang, gilt sie als überwunden. Üblicherweise ist das im Laufe des März der Fall. Das Ausbleiben der Grippesaison ist selbstverständlich auf die umfassenden Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie zurückzuführen – und lässt mindestens drei wichtige Rückschlüsse zu.