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Lieferketten

Die Nachwirkungen der Suezkanal-Sperre auf österreichische Produktionen

Der mittlerweile wieder flott gemachte Frachter "Ever Given"
Der mittlerweile wieder flott gemachte Frachter "Ever Given"imago images/Xinhua
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Die Blockade bringt auch österreichische Konzerne in Bedrängnis. Ausgerechnet auf dem havarierten Frachter sollen sich wichtige Stoffe für die Red Bull-Produktion befinden. Die Lieferketten-Engpässe sind mit der Öffnung des Suezkanals längst noch nicht gelöst.

Der Frachter Ever Given, der mehrere Tage den Suezkanal blockierte, ist zwar wieder in Bewegung, wann er seinen Zielhafen im Rotterdam erreichen wird, ist aber weiter unklar. Der 18.000 Container zählende Koloss soll in den kommenden Tagen nämlich am Großen Bittersee im nördlichen Teil des Suezkanals nocheinmal untersucht werden. Zwar scheint das Problem mit dem havarierten Frachter vorerst gelöst zu sein, dennoch lässt die Blockade auch bei österreichischen Konzernen die Alarmglocken läuten.

Das Schiff hat nämlich auch Waren heimischer Unternehmen an Board. Was die Ever Given aktuell alles transportiert, lässt sich im Detail kaum herausfinden. Auch nicht bei der verantwortlichen japanischen Reederei Shoei Kisen selbst, die diesbezüglich mit Transparenz eher spart. Wie die „Presse“ erfahren hat, sollen sich auch einige Container mit Zitronensäure auf dem Schiff befinden, die für den österreichischen Getränkemarkt vorgesehen sind.