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Pandemie

Britische Variante mit Fluchtmutation entstand wahrscheinlich in Tirol

CORONA-IMPFUNG: BEGINN IMPFAKTION BEZIRK SCHWAZ:
Die groß angelegte Impfkampagne in dem Tiroler Bezirk Schwaz könnte die Ausbreitung der Escape-Mutante B.1.1.7-E484K begünstigt haben. Das ist aber selbstverständlich kein Argument gegen das Impfen.APA/EXPA/JOHANN GRODER
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Die in Tirol grassierende britische Variante B.1.1.7 mit dem Zusatz E484K kann sich der Immunantwort besser entziehen, zuletzt wurde aber ein leichter Rückgang der Infektionen verzeichnet.

Mehr als 1800 Fälle der britischen Variante B.1.1.7 mit der Zusatzmutation E484K – die B.1.1.7-E484K-Variante – wurden in Tirol seit März dokumentiert. Da es sich bei diesem Virustyp um eine sogenannte Fluchtmutante (Escape-Mutante) handelt, bei der erneute Ansteckungen nach einer überstandenen Infektion wahrscheinlicher und Impfungen weniger wirksam sind, ist unter Virologen die Sorge groß, dass sie sich rasch in ganz Österreich ausbreitet, bevor der Großteil der Bevölkerung vollständig immunisiert wurde.

Wie stark verbreitet ist diese Variante in Tirol, Österreich und Europa?

Bis Montag wurden in Tirol (verstreut auf das ganze Land) mehr als 1800 Fälle der britischen Virusvariante B.1.1.7-E484K nachgewiesen – und zwar entweder durch einen PCR-Test, der Mutationen erkennt, oder eine Genomsequenzierung, also durch das Zerlegen des aus 30.000 Basen bestehenden Virusgenoms (Erbmaterial) in seine Einzelteile. Rund 800 Fälle gelten nach wie vor als aktiv, die Betroffenen sind somit noch nicht genesen. Zwei der schwer Erkrankten werden derzeit intensivmedizinisch behandelt, insgesamt befinden sich 32 Patienten auf einer Intensivstation.

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