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Lokalkritik

Unter 20 Euro: Wiki Wiki Poke

Die hawaiianischen Poke Bowls sind nicht nur Lockdown-tauglich.
Die hawaiianischen Poke Bowls sind nicht nur Lockdown-tauglich.Hammerer/Wiki Wiki Poke
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Das Wiki Wiki Poke hat in der Alser Straße soeben seinen vierten Standort eröffnet. Die hawaiianischen Poke Bowls sind nicht nur Lockdown-tauglich.

Wären Poke Bowls nicht schon vor der Pandemie da gewesen, hätte man sie erfinden müssen. Denn kaum etwas passt so gut zum Lockdown wie die bunte Mischung aus lauwarmem Reis, Gemüse, Fisch, Fleisch oder Tofu, die mit ein paar Saucen und Toppings in eine Schüssel gepackt werden und schnell verspeist werden können. Selbst einen kurzen Transport übersteht die Bowl unkompliziert, immerhin kann zum Beispiel bei rohem Fisch nicht allzu viel kalt werden.

So verwundert es nicht, dass das Wiki Wiki Poke nun mitten im Lockdown einen vierten Standort eröffnet hat. Auch wenn derzeit eine Menschenschlange vor einem Geschäft nichts ungewöhnliches ist, dürfte der neue Ableger gut angenommen werden. Das Sortiment unterscheidet sich nicht von jenen an den anderen Standorten. Es gibt ein paar vorgegebene Kreationen. Wer möchte, kann sich aber seine eigene Bowl zusammenstellen lassen, die aus fünf Bausteinen besteht: Die Basis macht der Reis (Sushi-Reis, Wildreis, Zoodles oder Quinoa), es folgt eine Portion Protein in Form von Fisch, Garnelen, Hühnerfleisch, Rindfleisch oder gebackenem Tofu. Dann kommt noch allerlei Gemüse drauf (von Gurke über eingelegtem Ingwer bis zu Avocado), Saucen (Spicy Mayo, Teriyaki Ponzu oder Sweet Miso) und Toppings (Chili, geröstete Erdnüsse oder Kokosraspeln).

Für Entscheidungsschwache empfiehlt sich die Classic Tuna Bowl (11,50 Euro), der rohe Thunfisch wird hier u. a. mit Edamame, Wakame und Jungzwiebeln kombiniert, die Ananas-Salsa fängt die Schärfe des Chili recht gut ab. Interessant ist auch die Chicken Saté Bowl (10,80 Euro), deren Würzung an Brathendlgewürz erinnert, gemischt wird mit Kimchi, gepufftem Mais und Erdnüssen. Nur der Tofu in der Teriyaki Tofu Bowl (9,80 Euro) erinnert ein bisschen an gebackene Bananen, nur ohne Bananen. Noch dazu, weil Mango Salsa und Kokosraspeln das Ganze dann doch eher süß-fruchtig machen. Alles in allem aber eine nette Adresse, bei der man ein schnelles, gutes Mittagessen bekommt.

Wiki Wiki Poke: 8., Alser Straße 43, Mo–Fr: 11–21, Sa, So: 12–21 Uhr, www.wikiwikipoke.at

www.diepresse.com/essen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.05.2021)