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Sicherheit

Hackerangriffe als immer teurere Gefahr

Pipeline-Netz
Das wichtigste Pipeline-Netz in den USA hat ein Datenleck. Hier zu sehen: Lagertanks der betroffenen Colonial Pipeline in Charlotte, North Carolina.(c) via REUTERS (COLONIAL PIPELINE)
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Der Cyber-Angriff auf eine der wichtigsten US-Pipelines macht die Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur deutlich. Die USA riefen einen regionalem Notstand aus, auch die Ölpreise zogen an.

In den USA hat ein Hacker-Angriff am Wochenende eines der wichtigsten Pipeline-Netze des Landes lahmgelegt. Der führende Pipeline-Betreiber, Colonial Pipeline, musste vergangenen Freitag nach einer Cyberattacke den Transport von Ölprodukten in seinen Leitungen stoppen.

Die betroffene Pipeline, die die wichtigsten Raffinerien an der Küste am Golf von Mexiko mit dem Süden und Osten der USA verbindet, ist für die Versorgung von Kraftstoffen eine der wichtigsten Lebensadern des Landes. 2,5 Millionen Barrel (ein Barrel sind 159 Liter) fließen täglich an Benzin, Diesel und Heizöl durch die Pipeline. Damit wird fast die Hälfte der Versorgung der US-Ostküste über die betroffenen Leitungen abgewickelt.