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Video

Chatprotokolle: Burgschauspieler tragen vor

"Damit Sie sich selbst ein Bild von all den Vorgängen machen können", schreibt das Burgtheater.
"Damit Sie sich selbst ein Bild von all den Vorgängen machen können", schreibt das Burgtheater.Die Presse/Clemens Fabry
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Auf der Webseite des Burgtheaters wird es neben "Richard II." von William Shakespeare angekündigt: Ein Video zu "Causa Kurz: Die Chatprotokolle".

Üblicherweise haben Bühnenprojekte etwas mehr Vorlaufzeit. Wobei es hier zwar schon um eine Inszenierung geht, aber (noch?) nicht um Theatervorstellungen: Das Burgtheater greift die "Causa Kurz" auf. Am Samstag um 10 Uhr veröffentlicht es (gemeinsam mit dem "Standard") auf den jeweiligen Websites ein Video, in dem Ensemblemitglieder der Burg aus jenen Chatprotokollen vortragen, die für die Staatsanwaltschaft Ausgangspunkt ihrer Ermittlungen sind. Die Chats sollen im Rahmen der Aktion "in Szene und Kontext" gesetzt werden.

"Damit Sie sich selbst ein Bild von all den Vorgängen machen können", heißt es in der Ankündigung des Burgtheaters. Beteiligt sind die Ensemblemitglieder Regina Fritsch, Daniel Jesch, Christoph Luser, Dörte Lyssewski, Robert Reinagl und Nils Strunk. Sie schlüpfen in die Rollen von Sebastian Kurz, Thomas Schmid und anderen Beteiligten.

Der "Standard" war laut Angaben des Theaters mit der Frage ans
Haus herangetreten, ob das Burgtheater an einer Dokumentation
größerer Auszüge der Chatprotokolle mitwirken möchte. Während die Zusammenstellung sowie die Videoproduktion von der Zeitung stammt, zeichnet Burgtheaterdirektor Martin Kušej gemeinsam mit den beteiligten Ensemblemitgliedern für die künstlerische Umsetzung der Lesung verantwortlich. Die Dreharbeiten fanden auf einer Probebühne im Arsenal statt. Rechtliche Probleme sieht man nicht, das Projekt sei durch die Kunstfreiheit gedeckt, so das Burgtheater.

(rovi)