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Nahost

Fanal der Gewalt im Heiligen Land

Unruhen am Tempelberg vor Beginn des Pessach- und Osterfests könnten im Heiligen Land das Fanal für neue Gewalt sein.
Unruhen am Tempelberg vor Beginn des Pessach- und Osterfests könnten im Heiligen Land das Fanal für neue Gewalt sein.APA/AFP/AHMAD GHARABLI
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Nach den Unruhen am Tempelberg könnten sich die Spannungen zwischen Israel und Palästinensern vollends entladen.

Gerade war der Pilger-Tourismus im Heiligen Land nach Ende der Corona-Restriktionen wieder angelaufen, da erschütterten am Karfreitag neue Unruhen Jerusalem. Wenige Stunden bevor sich unter verschärften Sicherheitsmaßnahmen eine Kreuzweg-Prozession durch die Via Dolorosa und die engen Gassen der Altstadt wälzte, hatten sich am Tempelberg – wie so oft in den vergangenen Jahren – die Spannungen entladen.

Mehr als 150 Verletzte forderten die Zusammenstöße zwischen israelischen Sicherheitskräften und Palästinensern, die sich am neuralgischsten Ort Jerusalems – der Schnittstelle des jüdischen mit dem muslimischen Heiligtum – entzündet hatten. Die Palästinenser hatten jüdische Gläubige mit Steinen beworfen und Knallkörper gezündet. Die Polizei setzte Tränengas, Blendgranaten, Gummigeschosse und Schlagstöcke ein, um die Ausschreitungen rasch zu beenden.