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Pandemie

Mahrer: "Österreich ist kein Umerziehungslager"

CORONAVIRUS: MASKENPFLICHT IN SUPERMAeRKTEN
Für Supermarkt-Mitarbeiterinnen soll die Maskenpflicht fallen, meint WKO-Chef MahrerAPA/HELMUT FOHRINGER
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Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer fordert ein Ende der Maskenpflicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lebensmittelhandel und gleichzeitig ein rasches Ausrollen der nächsten Impfstrategie.

Harald Mahrer hat sich vergangenen Montag geärgert. Da erklärte Chief Medical Officer Katharina Reich, dass sich die Menschen psychologisch und sozial ans Maskentragen gewöhnen sollen. Reich ist Ärztin und Generaldirektorin für die Öffentliche Gesundheit im Sozialministerium. Mahrer ist Wirtschaftskammer-Präsident und sieht nicht ein, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lebensmittelhandel „nach wie vor gezwungen werden, eine Maske zu tragen“, während andernorts große Abendveranstaltungen ganz zwanglos abgehalten werden dürfen. Es gehe um eine „faire und gerechte Behandlung der Menschen am Arbeitsplatz“, sagt Mahrer im Gespräch mit der „Presse“.

In einem liberalen Rechtsstaat dürfe niemand „sozial gewöhnt“ werden. „Österreich ist kein Umerziehungslager“, sagt Mahrer. Er würde es begrüßen, wenn die zuständigen Behörden eine Empfehlung zur Tragen eines Schutzmaske aussprechen, statt die Bevormundung fortzusetzen. „Die Eigenverantwortung sollte endlich wieder zurückkehren“, sagt der Wirtschaftskammer-Chef.