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Immobilien

Wie kommen Junge zu ihrem Eigenheim?

Immer weniger Menschen können sich eine eigene Wohnung oder ein Haus leisten. Seit 2005 sind die Immobilienpreise um 140 Prozent, das verfügbare Haushaltseinkommen aber nur um 29 Prozent gestiegen.

Wien. Warum fördert der Staat nur Mieten? „Er könnte auch Eigentum fördern“, sagte der Wiener Immobilienunternehmer Michael Schmidt im „Presse“-Interview am Freitag. Der Chef der 3SI Immogroup kann sich etwa staatliche Sicherheiten für Banken vorstellen. Und er denkt vor allem an junge Menschen. Ihnen beim Erwerb von Eigentum zu helfen sei eine Investition in die Zukunft und schütze später vor Altersarmut. Was in Österreich von vielen als „Subvention für Reiche“ abgetan wird, ist in anderen Ländern gang und gäbe. So müssen etwa in den Niederlanden unter 35-Jährige bei Immobilienkäufen bis 400.000 Euro keine Grunderwerbssteuer bezahlen.

Allein mit dieser Maßnahme würden sich junge Menschen beim Kauf eines Eigenheims 14.000 Euro ersparen, rechnet das Neos-Lab, die Parteiakademie der Neos, vor. „Die Jungen zahlen schon die Zeche für die verfehlte Politik der vergangenen Jahrzehnte. Es wäre nur gerecht, jetzt Anreize zu schaffen, damit sie sich den Traum vom Eigenheim leichter erfüllen können“, sagt Neos-Wirtschaftssprecher Gerald Loacker.