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Humanitäres Engagement

„Sind verpflichtet, Verantwortung zu übernehmen“

Die Lotterien sind bei der Austria 22 erneut als Partner mit an Bord.

Wie wichtig Solidarität in einer Gesellschaft ist, zeigen derzeit einmal mehr Pandemie, Krieg und Teuerung. „Eine Grundvoraussetzung für Solidarität ist, die Augen nicht zu verschließen. Probleme und Notlagen können viele Gründe haben und deswegen in unterschiedlichen Formen auftreten“, sagt Erwin van Lambaart, Generaldirektor der Österreichischen Lotterien, die bei der Austria 22 zum 19. Mal als Sponsor für die Kategorie Humanitäres Engagement mit dabei sind. „Als Unternehmen sehen wir uns in der Pflicht, hinzuschauen und gegenzusteuern, Verantwortung zu übernehmen und auch etwas zu geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten“, sagt er. „Wir zeigen unsere Solidarität durch finanzielle Unterstützung, aber auch durch Bewusstseinsbildung, unternehmensintern wie auch in der Öffentlichkeit.“ Solidarität bedeute für die Österreichischen Lotterien auch, Möglichkeiten zur Teilhabe zu schaffen. Ein Beispiel dafür sind die Lotterientage, mit denen der Bevölkerung seit Jahren kostenloser Eintritt zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen ermöglicht wird. „Alle Menschen sollen Kultur erleben können, aus diesem Grund haben wir auch bei unseren Lotterientagen immer wieder Führungen zum Beispiel für Menschen mit Hör- oder Sehbeeinträchtigung, aber auch für Demenzkranke.“

Die Österreichischen Lotterien haben zahlreiche Sponsoringpartnerschaften. Dabei geht es natürlich auch darum, finanzielle Mittel bereitzustellen. „Aber Sponsoring ist mehr als das. Wir möchten Bewusstsein schaffen, etwa für die bessere Eingliederung von behinderten Menschen in die Gesellschaft“, sagt der Generaldirektor. „Diesem Anliegen widmen wir uns mit Projekten wie beispielsweise dem Inklusionspreis und dem Literaturpreis Ohrenschmaus, der Texte von Menschen mit Lernbehinderung prämiert. Unser verantwortliches Team bringt hier ein sehr hohes Maß an Expertise ein, die für die Umsetzung und Kommunikation der Projekte nötig ist.“

Zeit für die gute Sache aufzubringen und zu spenden, hat bei den Österreichischen Lotterien ebenfalls Tradition. Bereits 2013 wurde ein breit aufgestelltes Corporate-Volunteering-Programm ins Leben gerufen, durch das alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrenamtlich für Einrichtungen wie die Caritas, das Neunerhaus oder die Wiener Tafel tätig werden können. 2018 wurde die Freiwilligenhilfe ausgebaut. Seither stehen fünf Arbeitstage pro Jahr für humanitäre Aktivitäten zur Verfügung. Die Sponsorings für unterschiedliche Zielgruppen wurden im Lauf der vergangenen Jahrzehnte immer weiter ausgebaut. So wird etwa die Seniorenhilfe ebenso gefördert wie die Österreichische Kinderhilfe.

Die Lotterien sind auch der größte Unterstützer des Sports in Österreich – neben der gesetzlich festgeschriebenen Sportförderung von mindestens 80 Millionen Euro pro Jahr sind sie auch Premiumpartner des ÖOC und der Österreichischen Sporthilfe. „Im Bereich der Kulturförderung haben wir vor Kurzem ein neues Kapitel aufgeschlagen und sind nun Premiumsponsor des Österreichischen Filmpreises“, sagt van Lambaart. „Stichwort Kultur: Um den Pflegekräften, die in der Pandemiezeit besonderer Belastung ausgesetzt sind, Danke zu sagen, haben wir den Menschen in Österreichs Gesundheitseinrichtungen bei bestimmten Theater- und Kabarettvorstellungen ein eigenes Kartenkontingent zur Verfügung gestellt.“

Die Österreichischen Lotterien werden van Lambaart zufolge „auch weiterhin das machen, was wir schon bisher getan haben: punktuell wichtige Maßnahmen setzen, um Menschen mit akutem Bedarf zu unterstützen. Neben der langjährigen Unterstützung von ,Licht ins Dunkel‘ liegt uns seit Jahren auch die Aktion ,Ein Funken Wärme‘ am Herzen.“

Die Aktion – dass Menschen im Winter nicht in einer ungeheizten Wohnung sitzen – sei heuer aktueller denn je. „Wir erleben gerade eine Zeit mit großen humanitären Herausforderungen. Deswegen setzen wir, wenn es nötig ist, auch besondere Maßnahmen. Vergangene Ostern haben wir eine Woche lang fünf Cent pro Tipp eines jeden Wettscheinspiels an die Ukraine-Hilfe gespendet. Auf diese Weise kamen rund 1,6 Millionen Euro für ,Nachbar in Not‘ zusammen, um damit den vom Krieg betroffenen Menschen zu helfen.“