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Russland

Wenn Kranke an die Front geschickt werden

Handyvideos von eingezogenen russischen Rekruten offenbaren, wie chaotisch und willkürlich die Mobilmachung abläuft. Sie zeigen eine Armee in desaströsem Zustand.

Smartphones sind eigentlich verboten in der russischen Armee. Und doch schaffen es auch nun eingezogene Reservisten immer wieder, ihre Geräte in die Kasernen zu schmuggeln. Die Fotos und Handyvideos, die dadurch in den sozialen Medien zirkulieren, zeigen, wie chaotisch die von Präsident Wladimir Putin ausgerufene „Teilmobilmachung“ im Land offenbar abläuft.

„Ich weiß nicht, was mit euch passiert. Ich weiß nicht, was mit mir passiert. Ich bin selbst vor drei Tagen erst hier angekommen“, sagt eine Stimme in einem Video. Auf den Bildern sind Rücken von Menschen in Tarnanzug zu sehen, Männer mit grauen Pelzmützen. Die Aufnahme soll in Batajsk gemacht worden sein, in der Region Rostow nicht weit von der Ukraine entfernt. Die Stimme spricht weiter: „Man hat mich zum Kommandanten dieser Einheit gemacht. Ich habe es mit den Bandscheiben und muss zudem Betablocker nehmen.“