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Briefing
Was Sie heute wissen sollten

Lohnverhandlungen gehen in die nächste Runde - 13 Tote nach russischem Flugzeugabsturz - Erdgasfund in Lustenau

Wir starten mit Ihnen in den Nachrichtentag und geben Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen des Morgens.

Lohnverhandlungen gehen in die nächste Runde: Die jüngste Wirtschaftsprognose erhöht den Druck in der Lohnrunde – nicht nur bei den Metallern. Die Gewerkschaft sieht sich von den Arbeitgebern provoziert. Chefverhandler Rainer Will warnt vor zu hohen Abschlüssen bei den KV-Verhandlungen, ansonsten würden tausende Geschäfte „für immer verschwinden". Er plädiert im Gespräch mit der „Presse" für Einmalzahlungen und kürzere Öffnungszeiten in Einkaufszentren, um Energie einzusparen. Mehr dazu [premium]

"Jeder wünscht sich, dass die Menschen genug haben, um ihr Leben bestreiten zu können. Man darf aber nicht auf die vielen zusätzlichen Zuschläge vergessen."

Rainer Will

Sozialer Frieden in Gefahr: Wenn sich die SPÖ um die steigenden Staatsschulden sorgt und der Wirtschaftsminister sich in die Lohnverhandlungen einmischt, ist klar: Österreich befindet sich im Ausnahmezustand, schreibt Jeannine Hierländer in der heutigen Morgenglosse. Mehr dazu.

Prozessauftakt in Wien: Heute, Dienstag,  wird am Landesgericht ein Schwurprozess gegen mutmaßliche Unterstützer des Attentäters von Wien eröffnet, der am 2. November 2020 in der Wiener Innenstadt vier Passanten getötet und 23 Menschen teilweise schwer verletzt hatte, ehe er von der Polizei erschossen wurde. Angeklagt sind sechs Männer im Alter zwischen 22 und 32 Jahren. Sie waren laut Staatsanwaltschaft zwar nicht direkt am Terror-Anschlag beteiligt, sollen dem Attentäter im Vorfeld aber geholfen haben. Wie, hat Manfred See recherchiert. Mehr dazu [premium]

Beim Absturz eines russischen Kampfjets über der russischen Stadt Jejsk am Asowschen Meer hat es am Montag 13 Tote und 19 Verletzte gegeben. Der Kampfbomber vom Typ Suchoj Su-34 fiel kurz nach dem Start direkt neben ein achtstöckiges Wohnhaus, das zum Teil in Brand gesetzt wurde. Mehr dazu in unserem Ukraine-Überblick.

Rekorde bei erneuerbarer Energie: Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine hat die Europäische Union laut einer Studie so viel Strom aus Wind und Sonne produziert wie noch nie. Zwischen März und September kam fast ein Viertel der Elektrizität in der EU aus Solar- und Windkraft, wie aus einer Studie der Organisationen Ember und E3G am Dienstag hervorgeht. Im vergangenen Jahr waren es demnach 21 Prozent in dem Zeitraum, verglichen mit 24 Prozent in diesem Jahr. 

Erdgasfund in Lustenau: Ein ungeplanter Erdgasfund hat am Montagnachmittag zur Evakuierung von drei Häusern in Lustenau (Bezirk Dornbirn) geführt. Wie die Landespolizeidirektion Vorarlberg mitteilte, wurde gegen 14.55 Uhr bei Bohrungen unter einer neuen Wohnhausanlage in einer Tiefe von bis zu 130 Metern auch eine Gasblase angebohrt. Es seien sofort Evakuierungs- und Absperrmaßnahmen durchgeführt worden. Ein Bohrhelfer musste mit Verdacht auf Gasvergiftung ins Spital. Mehr dazu.

Ein neuer Botschafter in Berlin: Andrij Melnyk, wohl einer der bekanntesten Botschafter im deutschsprachigen Raum, ist wieder in seiner Heimat, der Ukraine. Sein Nachfolger in Berlin hat ihm nicht nur das Twittern beigebracht – sondern dürfte eine der wichtigsten Beziehungen der europäischen Gegenwart neu kalibrieren, schreibt Christoph Zotter in seinem Berlin-Briefing. Mehr dazu [premium]

Zeitreise: Wie alt wird ein Mensch? Heute vor 100 Jahren schreibt die Neue Freie Presse über zwei besondere Fälle in Frankreich, die weit über 100 Jahre alt wurden. Mehr dazu [premium]