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Immobilien

Wohnbau 2021 auf höchstem Niveau seit Beginn der 1980er-Jahre

APA/HARALD SCHNEIDER
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Auch im Vergleich zu den beiden Jahren davor wurden jeweils um fünf Prozent oder 3200 Wohnungen mehr errichtet, zeigen Daten der Statistik Austria. Der mehrgeschossige Wohnbau dominierte die Bautätigkeit.

Im vergangenen Jahr ist in Österreich mit rund 71.200 Wohnungen so viel gebaut worden wie seit Beginn der 1980-Jahre nicht mehr. Auch im Vergleich zu den beiden Jahren davor wurden jeweils um fünf Prozent oder 3200 Wohnungen mehr errichtet, zeigen Daten der Statistik Austria. Der mehrgeschossige Wohnbau dominierte die Bautätigkeit, 58 Prozent aller Fertigstellungen fielen in diese Kategorie. Der Wohnungsbestand dürfte mit Jahresende rund 4,95 Millionen erreicht haben.

Die meisten Einheiten lagen dabei in Wien (22 Prozent), gefolgt von Niederösterreich (19 Prozent), Oberösterreich (16 Prozent), der Steiermark (14 Prozent), und Tirol (neun Prozent). In Kärnten befanden sich knapp sieben Prozent der Wohnungen, Salzburg erreichte sechs Prozent und Vorarlberg vier Prozent. Die wenigsten Wohneinheiten lagen mit drei Prozent im Burgenland.

Das Volumen der Fertigstellung erreicht 2021 mit 71.163 Einheiten den höchsten Wert seit Beginn der 1980er-Jahre. 2020 und 2021 lag die Zahl der errichteten Wohneinheiten bei rund 68.000, 2012 erreichte die Bautätigkeit noch rund 50.000 Wohnungen.

Meiste Wohnungen in Wien errichtet

Die meisten Wohnungen wurden 2021 mit 16.528 in Wien errichtet, wobei hier die durch An-, Auf-, Umbautätigkeit an bestehenden Gebäuden geschaffenen Einheiten nicht in den Daten enthalten sind. Dahinter folgte Oberösterreich mit 13.267 Einheiten, Niederösterreich (11.863), die Steiermark (10.986), Tirol (6.857), Salzburg (3711), Vorarlberg (2982), Kärnten (2888) und das Burgenland (2081).

 

Gemessen an der Bevölkerungszahl wurden 2021 österreichweit 7,9 Wohnungen pro 1000 Einwohner errichtet (ohne Wiener An-, Auf-, Umbautätigkeit). Die höchste Fertigungsrate verzeichnete die Statistik Austria dabei mit 9,0 in Tirol, gefolgt von Oberösterreich und der Steiermark mit jeweils 8,8. In Wien sei die Rate mit 8,6 ebenfalls recht hoch, wären die mittels An-, Auf-, Umbautätigkeit zustande kommenden Einheiten eingeflossen, hätte das die Rate aber wohl nochmals erhöht, so die Statistiker.

Auf den mehrgeschoßigen Wohnbau entfielen bundesweit 58 Prozent der Wohnungen. Etwa ein Viertel der Einheiten wurden mit Ein- und Zweifamilienhäusern errichtet, 18 Prozent mit An-, Auf-, Umbautätigkeit an bestehenden Gebäuden (ohne Wien). Weniger als 1 Prozent der Wohnungen wurden in neuen, überwiegenden Nicht-Wohngebäuden gebaut.

(APA)