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Black Monday

Warum sich so viele vor Aktien fürchten

Immer wieder hört man Geschichten, in denen Menschen an der Börse viel Geld verloren haben – Dotcom-Bubble, Finanzkrise, Wirecard und jetzt eben Tesla.REUTERS
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Die Tesla-Aktie ist in den vergangenen Monaten stark gefallen. Doch warum geht das als Argument gegen Aktien im Allgemeinen durch?

Viel Spaß uns allen mit der Aktienrente. Hier unsere Altersvorsorge am Beispiel von Tesla.“ Das schrieb Falko Blumenthal, IG-Metall-Gewerkschafter in Deutschland, dieser Tage auf Twitter und präsentierte zur Veranschaulichung den Halbjahreschart der Tesla-Aktie. Und der ist wirklich schlecht. In den vergangenen sechs Monaten ist es mit dem Papier um 50 Prozent nach unten gegangen.

Nun kann man von der geplanten Aktienrente in Deutschland halten, was man will. Man kann kritisieren, dass das Wort eindrucksvoller klingt als das, was dahintersteckt. Derzeit ist vorgesehen, dass der Staat jährlich zehn Milliarden Euro in einen Fonds investiert, mit dem dann später einmal die Renten der Deutschen aufgefettet werden sollen. Man kann auch fragen, warum man nicht ein breiteres Publikum dazu anhalten will, sich selbst an den Firmen und an deren Gewinnwachstum zu beteiligen.

Vor allem aber stellt sich die Frage: Warum geht die Kursentwicklung einer einzelnen, gezielt ausgewählten Aktie in einem Sechsmonatszeitraum als Argument gegen Aktieninvestments generell durch? Blumenthal hat sich heftige Kritik für den Tweet eingehandelt. Die Aussage ist dennoch interessant, zeigt sie doch auf, warum der Aktienmarkt noch immer so vielen Menschen Angst macht: