Die letzten Zeitzeugen

Wer erinnert sich künftig noch an den Holocaust?

Die Ära der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen geht langsam zu Ende. Das wirkt sich nicht nur auf die Erinnerungskultur aus, sondern auch auf die Forschung: Manche Fragen können erst heute gestellt werden.

Wäre Anne Frank noch am Leben, sie wäre heute 93 Jahre alt. Als sie 1945 im KZ Bergen-Belsen starb, war sie fünfzehn. Holocaust-Überlebende, die den Horror der NS-Zeit als Erwachsene erlebt haben, gibt es kaum noch. Jene, die heute – auch anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags am Freitag – einer jungen Generation von ihren Erinnerungen berichten können, waren damals meist selbst Kinder. Und auch sie werden immer weniger: Die Ära der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen geht zu Ende.

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Sie werde umschwärmt von all ihren Mitschülern (wie hier), schildert Anne im Tagebuch ihrer erfundenen Freundin Kitty. Noch muss sie sich nicht verstecken.
Animationsfilm

Gedenkkultur: Anne Frank und die Asylbewerber

Um die Erinnerung an die Opfer des Holocaust lebendig zu halten, braucht es auch im Erzählen mehr Freiheit und Mut: Zum Internationalen Gedenktag am 27. Jänner und dem neuen Animationsfilm „Wo ist Anne Frank“.

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