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München: John Kerry trifft Vitali Klitschko

imago/Stefan Zeitz
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Bei der Sicherheitskonferenz in München kommt es zu Treffen des US-Außenministers mit der ukrainischen Opposition. "Ein Zirkus", findet Moskau.

Die Sicherheitskonferenz in München am Wochenende wird zum Schauplatz hochkarätiger Gespräche über die Krise in der Ukraine. US-Außenminister John Kerry wird seinen Besuch in Deutschland zu einem Treffen mit mehreren ukrainischen Oppositionellen nutzen. Darunter seien der ehemalige Boxer Vitali Klitschko, Ex-Wirtschaftsminister Arseni Jatsenjuk und die Sängerin Ruslana Lyschytschko, eine der Galionsfiguren der Proteste auf dem Maidan in Kiew.

Die Gespräche am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz sollen sich demnach um eine Beruhigung der Lage in der Ukraine drehen und wie man den politischen Prozess dort wieder in Gang bringen kann. Der US-Außenminister werde zudem mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Lage in Syrien erörtern.

Kerrys Deutschland-Reise führt ihn am Freitag zunächst aber nach Berlin, wo er am Freitag die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier treffen soll. Es ist sein erstes Gespräch mit Merkel seitdem bekannt wurde, dass der US-Geheimdienst NSA ihr Handy abgehört haben hat.

"Das ist Zirkus"

Der russische Vize-Ministerpräsident Dmitri Rogosin hat das Treffen Kerrys mit Führern der ukrainischen Opposition indessen als "Zirkus" bezeichnet. "Warum haben sie nicht den Nazi Tiagnibok eingeladen?", schrieb Rogosin auf Twitter in Anspielung auf Oleg Tiagnibok, den Chef der rechtspopulistischen Partei Swoboda. Russland unterstützt in dem Konflikt Präsident Viktor Janukowitsch und wirft dem Westen Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine vor.

 

 

(APA/Reuters)