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Wie sich Firmen mit dem Iran die Finger verbrennen können

Women look at jewellery at a shop window in a bazaar in northern Tehran
80 Millionen Iraner wollen nicht mehr länger von der westlichen Warenwelt ausgeschlossen sein.(c) REUTERS (Morteza Nikoubazl)
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Schon jetzt sind Iran-Geschäfte bei allen Chancen voller Tücken. Die Oberbank scheut die Gefahren nicht.

Wien/Linz. Noch mehr Pech kann man mit dem Timing kaum haben: Just am Donnerstag, als alle Welt nach der Trump-Drohung um die Zukunft des Atomdeals zitterte, unterzeichnete die Oberbank in Linz feierlich und mit großer diplomatischer Besetzung ein Finanzierungsabkommen mit dem Iran– als erstes Geldhaus in Europa. Die Hoffnung, bald viele Firmenkunden als „die Iran-Bank“ auf dem Weg in einen Zukunftsmarkt zu begleiten, hat damit gleich zum Start einen schweren Dämpfer erlitten.