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Lehrer halten Leistungslohn für „Populismus“

Kann man herauslesen, wie groß die Rolle eines Lehrers für Schülerleistungen wirklich ist? Schwierig, meinen Forscher.
Kann man herauslesen, wie groß die Rolle eines Lehrers für Schülerleistungen wirklich ist? Schwierig, meinen Forscher.imago/Photothek
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Die Lehrer sind skeptisch, was neue Modelle angeht. Rückendeckung kommt von Forschern. Schulleistungen transparent zu machen bringe Kollateralschäden mit sich.

Wien. Bevor sich die Lehrer auf die nächsten 30 Runden Dienstrechtsverhandlungen einstellen, wollen sie einmal abwarten, was im Kleingedruckten des schwarz-blauen Bildungsprogramms steht. Klar ist aber: Dass es nicht nur für Schüler und Eltern strenger zugehen soll – Stichwort Ziffernnoten, Sanktionen –, sondern auch für die Lehrer, ruft Skepsis hervor. Zu den geplanten „klaren Regeln“ für Kündigungen sagt Gewerkschafter Paul Kimberger: Kündigungen seien ohnedies schon möglich. „Was mir negativ aufstößt, sind populistische Ansagen wie eine leistungsorientierte Lehrerbezahlung nach irgendwelchen Kriterien.“