Außenpolitik

Was Kanzler Kurz in China blüht

Kanzler Kurz und Präsident Van der Bellen beim Staatsbesuch in China im April 2018.
Kanzler Kurz und Präsident Van der Bellen beim Staatsbesuch in China im April 2018, auf einem vom Bundeskanzleramt veröffentlichten Bild.(c) BUNDESKANZLERAMT/DRAGAN TATIC

Gleich drei hohe Repräsentanten des chinesischen Staats- und Parteiapparats werden Sebastian Kurz bei seiner fünftägigen Reise in China persönlich empfangen. Darunter Staatschef Xi. Er wird Druck ausüben: Österreich soll der Seidenstraßeninitiative beitreten.

Wien/Peking. Am Mittwoch wird Bundeskanzler Sebastian Kurz zu einem fünftägigen Besuch in die Volksrepublik aufbrechen. Es ist die zweite Reise des ÖVP-Kanzlers nach Festlandchina seit seinem Amtsantritt. Vergangenen April war Kurz mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen, vier Ministern und 170 Wirtschaftsvertretern im Schlepptau im Reich der Mitte. Reisen von Finanzminister Hartwig Löger und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck folgten.

Der Besuchsreigen verdeutlicht eine Wende in der österreichischen China-Politik. Wie steht es um die Beziehungen zwischen Österreich und dem Reich der Mitte?