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Vorwahlen der US-Demokraten: Michael Bloomberg gibt auf

Mike Bloomberg
Mike BloombergAPA/AFP/EVA MARIE UZCATEGUI
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Bei den bisherigen Wahlgängen hatte der ehemalige Bürgermeister von New York zu schlecht abgeschnitten.

Der New Yorker Milliardär und ehemalige Bürgermeister Michael Bloomberg (78) hat das Rennen für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten aufgegeben. Das gab er am Mittwochmorgen (Ortszeit) bekannt.

Er hatte bei den bisherigen parteiinternen Vorwahlen in 18 US-Bundesstaaten sowie im südpazifischen US-Außengebiet American Samoa zu schlecht abgeschnitten, zumal er bei den ersten vier Vorwahlen gar nicht teilgenommen hatte, sondern erst beim „Super Tuesday" mit Vorwahlen in 14 Regionen.

In American Samoa gewann Bloomberg sogar; in den Bundesstaaten holte er aber maximal etwa 15 Prozent der Stimmen, etwa in Kalifornien, Texas und Utah. Bloomberg hat mehr als 500 Millionen Dollar in den Wahlkampf investiert, Tausende Mitarbeiter angeheuert und eine teils sehr aggressive Kampagne im TV geführt.

"Vor drei Monaten bin ich in das Präsidentschaftsrennen eingestiegen, um Donald Trump zu besiegen", erklärte der Medienmilliardär. "Heute verlasse ich das Rennen aus dem gleichen Grund: Um Donald Trump zu besiegen - denn mir ist klar, dass mein Verbleib ein Erreichen dieses Ziels erschweren würde."

Als Favoriten gelten weiterhin der frühere Vizepräsident Joe Biden (77) und der linkslastige Senator aus Vermont, Bernie Sanders (78). Fortan will Bloomberg Biden unterstützen. Das Wichtigste sei ein Sieg über Amtsinhaber Donald Trump bei der Wahl im November, erklärte er.