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Sinkoviczs Musiksalon

Freie Gruppen streamen Oper – aber nicht ohne Hindernisse

Alexander Kaimbacher und Barbara Pöltl im "Reigen"
Bernhard Langs "Reigen" an der Neuen Oper Wien(c) Screenshot
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Auch wenn alle Mitwirkenden einverstanden sind, heißt das nicht, dass eine Opern-Aufnahme online gehen darf. Manchmal schießt die Technik quer. Manchmal blockieren große Verlage die gute Sache.

In Zeiten wie diesen macht sich manche Freie Gruppe auf ins Internet. Eine Videoaufnahme auf Youtube hochzuladen ist ja keine Hexerei mehr. Es sei denn, man verletzt Urheberrechte mit seiner Eigenkreation. Das ist im Netz schon so eingerichtet, dass geschützte Inhalte ziemlich rasch erkannt werden und das Video nicht online gehen kann, ehe die Tantiemen-Frage geklärt ist.

Da kann mancher Künstler seine blauen Wunder erleben. Jüngst beschloss Bernd Bienert, Intendant des Teatro barocco, der sich gern der originalgetreuen Rekonstruktion von Bühnenbildern und Inszenierungen aus der Zeit der Wiener Klassik widmet, einige Mitschnitte online verfügbar zu machen.