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Sportpolitik

Abriss des Dusika-Stadions als Ende der Irrfahrt

Das Dusika-Stadion gilt als „Mahnmal“ des Wiener Sports, seit Jahren sogar als unzeitgemäßer Sanierungsfall. 2021 muss es einer Ballsporthalle weichen, zum Leidwesen der Bahnradfahrer, Turner und Leichtathleten.

Was drei Tage vor der Wien-Wahl im vergangenen Oktober als finales „Wahlkampf-Zuckerl“ interpretiert worden war, wird 2021 doch Wirklichkeit: die Sportstadt Wien investiert bis 2030 150 Millionen in Renovierung, Aus- und Neubau ihrer Sportstätten. Kernpunkt des von Stadtrat Peter Hacker avisierten Projektes sei der Neubau einer 3000 Zuschauer fassenden, auf Ballsport ausgerichteten Halle. Sie soll, berichtete damals die „Presse“, auf dem Areal des Dusika-Stadions entstehen. Hacker und MA51 hielten sich bedeckt, doch die Insider-Information stimmte.

Das ungeliebte Wiener „Sport-Mahnmal“ wird 2021 der Halle weichen. Das sickerte aus dem Rathaus durch, oder besser: dem Ausschussakt, aus dem auch APA oder „Kurier“ zitierten. Auf „Presse“-Nachfrage gab es bei der MA51 keine Reaktion. Zuständige Personen, ähnlich wie bei der Impfkampagne, waren auf Urlaub. Der Akt wird kommende Woche dennoch im Sportausschuss des Gemeinderats behandelt.