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Kommentar

BVT: Wenn die Guten die Bösen brauchen

Kickl mit Pilz
Kontakte gab es jedenfalls zu Peter Pilz (nunmehr Oppositionsjournalist)APA/GEORG HOCHMUTH
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Der aktuelle BVT-Skandal zeigt: Der Zweck heiligt die Mittel.

Der Generalsekretär der Caritas, Klaus Schwertner, hat diese Woche ein Buch präsentiert. Eines über „das Match Gut gegen Böse“ (Er selbst spielt schon im Titel mit seinem Image des Gutmenschen: „Gut, Mensch zu sein“). Nun ist das „Narrativ“, wie Hans-Peter Doskozil das nennen würde, Gut gegen Böse nicht nur in der Sphäre der Religiösen seit jeher ein beliebtes, wenn nicht das beliebteste Motiv, sondern auch in der Welt der Politik. Vor allem seit die Linke die Rolle der moralischen Instanz zusehends von den Kirchen übernommen hat. Im Kleinen etwa sehr schön zu beobachten in der österreichischen Innenpolitik mit dem Beelzebuben Sebastian Kurz im Zentrum, und da insbesondere in diversen Untersuchungsausschüssen.