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Pandemie

Ärzte-Prozess gegen „Alles gurgelt“-Labor

CORONA: LABOREROeFFNUNG - 'ALLES GURGELT'
Mehrere zehntausend Proben der Kampagne "Alles gurgelt!" werden jeden Tag im Labor in einem Pavillon auf der Baumgartner Höhe ausgewertet.APA/HERBERT NEUBAUER
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Zwischen dem Unternehmen, das die PCR-Tests der erfolgreichen Initiative auswertet, und der Wiener Ärztekammer tobt ein Rechtsstreit. Es geht um die Frage, ob die Bedingungen für den Betrieb erfüllt sind.

Mehr als eine Million Tests wurden im Zuge der Initiative „Alles gurgelt!“ bisher durchgeführt. Die Kampagne der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer startete Ende Jänner für Mitarbeiter von Betrieben und Sozialeinrichtungen. Seit 26. März sind die kostenlosen PCR-Gurgeltests für zu Hause allen zugänglich, die in Wien leben, arbeiten oder zur Schule gehen.

Fast 500.000 Menschen haben sich bisher registriert – das Projekt gilt als großer Erfolg und führte zu einem massiven Rückgang von PCR-Tests auf dem Privatmarkt. Auch die Preise für Tests in niedergelassenen Laboratorien sanken, noch vor wenigen Monaten wurden dafür teilweise mehr als 100 Euro verlangt.

Vertreten werden diese Labors von der Ärztekammer, die sich in einem Rechtsstreit mit dem Unternehmen Lifebrain befindet, das die Proben der „Alles gurgelt!“-Kampagne auswertet. Sie zweifelt nämlich an, ob Lifebrain (hinter dem Labor steht eine Firmengruppe aus Italien) überhaupt dazu berechtigt ist, und reichte deswegen Klage ein.

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