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Wirecard

Wie man Whistleblower jahrelang ignorierte

Wirecard-Chef Markus Braun stritt 2016 alle Vorwürfe des Zatarra-Berichts ab.
Wirecard-Chef Markus Braun stritt 2016 alle Vorwürfe des Zatarra-Berichts ab.Peljak/picturedesk.com
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Schon lang vor der Insolvenz von Wirecard wurde der Betrug enthüllt. Doch die Behörden wollten davon nichts wissen. Indes tyrannisierte der Konzern die Kritiker.

Das DAX-Wunder Wirecard war einst der digitale Stolz der deutschen Finanzwirtschaft. Der Wert der Aktie hatte sich vorübergehend verfünfzigfacht. Im Konzern reiften Pläne, so wertvoll zu werden, dass man gar die Deutsche Bank übernehmen könne. Man stand kurz vor einer Sponsor-Partnerschaft mit dem FC Bayern München. Doch vor etwa einem Jahr ließ der Zusammenbruch des Zahlungsdienstleisters die Börsen beben. Der Betrugsskandal um Konzernchef Markus Braun und seinen Vize Jan Marsalek kostete 6000 Mitarbeiter ihre Jobs und verbrannte 23 Milliarden Euro an der Börse.

Schon Jahre vor der Insolvenz machten Whistleblower auf die kriminellen Machenschaften des Konzerns aufmerksam. Doch niemand wollte die Botschaft hören.