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Entschuldigt

Straches erster Prozess: Was kommt, was droht

Wer wohl zuletzt lacht? Heinz-Christian Strache (Bild beim Neujahrstreffen der Allianz für Österreich, Anfang 2020) oder die WKStA?
Wer wohl zuletzt lacht? Heinz-Christian Strache (Bild beim Neujahrstreffen der Allianz für Österreich, Anfang 2020) oder die WKStA?imago images/Viennareport
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Nächste Woche muss Heinz-Christian Strache als Beschuldigter ins Straflandesgericht Wien kommen. Er soll einem befreundeten Privatklinik-Betreiber zu einem günstigen Gesetz verholfen haben.

Feuer auf der Yacht, mit der Heinz-Christian Strache während seines Kroatien-Urlaubs unterwegs war – dies ist der Grund, warum der Ex-Vizekanzler seinen am Donnerstag anstehenden Auftritt im Ibiza-U-Ausschuss abgesagt hat. Am kommenden Dienstag (6. Juli) will der Ex-FPÖ-Vizekanzler aber sehr wohl erscheinen. Nicht im Ausschuss, sondern als Beschuldigter im Straflandesgericht Wien.

Der Vorwurf

Die von der Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) erhobenen Anschuldigungen gegen Strache in einem Wort: Bestechlichkeit. Wenn man sich als Amtsträger – Strache war zur mutmaßlichen Tatzeit, 2017, 2018, erst Nationalratsabgeordneter, dann (bis „Ibiza“) FPÖ-Vizekanzler – einen Vorteil annimmt oder sich versprechen lässt, ist man mit mehrjähriger Haft bedroht. Hier: mit bis zu fünf Jahren. Strache soll dem Betreiber der Wiener Privatklink Währing, Walter Grubmüller, zu einem für diesen günstigen Gesetz verholfen haben.