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Wien

Finanzierung für nächste Ausbaustufe von U2 und U5 steht

Noch wird im alten U2-Tunnel zwischen Karlsplatz und Schottentor für die Umrüstung auf die vollautomatische U5 gearbeitet. Aber schon ist die Finanzierung für den weiteren Ausbau fixiert worden.
Noch wird im alten U2-Tunnel zwischen Karlsplatz und Schottentor für die Umrüstung auf die vollautomatische U5 gearbeitet. Aber schon ist die Finanzierung für den weiteren Ausbau fixiert worden.Die Presse/Clemens Fabry
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Finanzministerium und Stadt Wien haben sich auf die Finanzierung des Ausbaus geeinigt. Zwischen 2032 und 2035 soll die U5 nach Hernals und die U2 zum Wienerberg verlängert werden.

Die U2 und die U5 werden zum Wienerberg bzw. nach Hernals verlängert. Das ist nun fix, nachdem sich Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) und Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ) über den Ausbau der beiden Linien geeinigt und das am Montag offiziell verkündet haben. Die Investitionen werden wie bisher aufgeteilt, Bund und Stadt übernehmen jeweils die Hälfte. Die Rede ist von Investitionen von rund 6 Mrd. Euro in den nächsten Jahren. Die nun vereinbarte Erweiterung selbst wird 3,7 Mrd. Euro kosten.

Die Nachricht über die Verlängerung kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem noch nicht einmal die erste Stufe des U2/U5-Projekts beendet ist. Derzeit laufen die Arbeiten, mit denen die U2 zum Matzleinsdorfer Platz verlängert wird. Parallel wird auch an der neuen U5 gebaut, die zwischen Karlsplatz und Frankhplatz unterwegs sein wird - wobei sie dafür ab dem Rathaus die bisherige U2-Trasse befahren wird. Fertig werden soll der erste Ausbau der U5 im Jahr 2026, die erste Stufe der Süderweiterung der U2 soll 2028 vollendet sein.

Zeithorizont: Zwischen 2032 und 2035

Der Zeithorizont für den nun fixierten Ausbau reicht noch weiter in die Zukunft. Zwischen 2032 und 2035 soll die U5 dann bis Hernals reichen - und die U2 bis zum Wienerberg. Ursprünglich hatte das rot-pinke Wiener Koalitionsabkommen sogar eine Verlängerung der U2 bis zur Gutheil-Schoder-Gasse und damit einen Anschluss an die Badner Bahn vorgesehen, die ist nun aber offenbar vom Tisch.