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Klimawandel

IPCC-Bericht: Vier Risiken für Europa

Die Kosten der Schäden und die Zahl der Betroffenen wird sich durch mehr Niederschläge und mehr Überschwemmungen - wie hier im Jänner in den Niederlanden - verdoppeln.
Die Kosten der Schäden und die Zahl der Betroffenen wird sich durch mehr Niederschläge und mehr Überschwemmungen - wie hier im Jänner in den Niederlanden - verdoppeln.APA/AFP/ANP/ROBIN UTRECHT
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Die Auswirkungen des Klimawandels können nicht abgewendet werden, aber gelindert. Je früher, desto besser. Der IPCC-Bericht, der am Montag präsentiert wird, sieht für Europa vier Hauptrisiken.

Die Wissenschaftler der Arbeitsgruppe II des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), die sich mit den Auswirkungen des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten und Verwundbarkeiten beschäftigt haben, stellen fest, dass „unsere derzeit um 1,1 Grad Celsius wärmere Welt“ sowohl auf die natürliche Umwelt als auch auf den Menschen Auswirkungen hat. Konsequenzen durch Hitzewellen und Tockenperioden haben bereits jetzt zugenommen.

Während die globale Durchschnittstemperatur um die erwähnten 1,1 Grad zugenommen hat, so fällt diese Änderung im Alpenraum deutlich stärker aus. Hier ist die Durchschnittstemperatur um fast das Doppelte gestiegen.

Die Wissenschaftler sagen in ihrem Bericht, dass die Folgen dieser vier Risiken sich deutlich stärker auswirken, wenn die Temperatur nicht nur um weitere 1,5 Grad steigt, sondern um zwei Grad. Beim 1,5-Grad-Szenario sind leichte und mittlere Anpassungsmaßnahmen angenommen worden. Bei einem 3-Grad-Szenario werden die Folgen der wärmer werdenden Welt selbst dann stark zu spüren sein, wenn sehr weitgehende Maßnahmen zur Anpassung ergriffen werden.

Diese vier Risiken machen die Wissenschaftler für Europa aus: