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Analyse

Schlechte Chancen für den "Igel" Taiwan im Kriegsfall

CHINA-TAIWAN-US-POLITICS-DIPLOMACY
Frau in Peking vor einem öffentlichen Bildschirm, auf dem gerade ein Bericht über die Manöver vor Taiwan gezeigt wird.APA/AFP/NOEL CELIS
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Die Machtverhältnisse haben sich seit langem gedreht, Taiwan dürfte einer Invasion Chinas nur wenige Wochen wirklich standhalten. Eventuell droht ein Partisanenkrieg. Laut westlichen Planspielen würde auch ein Eingreifen des regionalen US-Militärs wenig ändern.

Solche Fotos zeigen, wie man es besser nicht macht: Drei Dutzend gezogene Feldhaubitzen vom wirklich angejahrten US-Modell M114, Kaliber 155 Millimeter, gebaut in den 1940/50er-Jahren, stehen irgendwo im Süden Taiwans in Ufernähe und feuern aufs Meer hinaus – kaum bis gar nicht getarnt und dicht nebeneinander stehend auf freiem Feld.

Das Schießen war Teil von Manövern, die dieser Tage angesichts beispiellos großer See- und Luftmanöver Festlandchinas im Umkreis der Insel stattfinden. Im Ernstfall würden diese Kanonen wohl nicht lange feuern: Taktisch derart unsinnig aufgestellt, wären sie leichte Beute etwa von Luftangriffen, Marschflugkörpern und Boden-Boden-Raketen.