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EU-Schlag gegen Briefkastenfirmen

EU-Justizkommissarin Jourova war mit der SPÖ-Abgeordneten Regner federführend bei den Verhandlungen.
EU-Justizkommissarin Jourova war mit der SPÖ-Abgeordneten Regner federführend bei den Verhandlungen.APA/AFP/EMMANUEL DUNAND
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Gegen den Widerstand von Steueroasen wie Malta und Zypern erwirkte das Europaparlament die Vereinheitlichung der Regeln für den Umzug von Firmen in der EU.

Straßburg. Fünfeinhalb Wochen hatten Kommission, Parlament und rumänischer Vorsitz miteinander gerungen, 110 Verhandlungsstunden waren dafür in Brüsseler Sitzungssälen gebucht, ehe die Vertreterinnen der drei EU-Institutionen am Nachmittag des 13. März einen wichtigen Schritt zur Bekämpfung von Briefkastenfirmen verkünden konnten. Die neue EU-Richtlinie über grenzüberschreitende Umwandlungen, Verschmelzungen und Spaltungen, auf welche sie sich damals geeinigt haben, wird heute, Donnerstag, im Europaparlament in Straßburg breite Zustimmung erhalten. Ihre Bestätigung durch den Rat, also die nationalen Regierungen, ist dann nur mehr Formsache.