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Tiroler SPÖ-Chef Dornauer: "Sitze fester im Sattel denn je"

Georg Dornauer
Georg DornauerAPA/EXPA/JOHANN GRODER
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Dornauer nimmt die an ihn gerichteten Rücktrittsaufforderungen roter Jugendorganisationen "sehr gelassen“ - plant aber, mit den "jungen Menschen" zu reden.

Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer bleibt trotz der Rücktrittsaufforderungen der roten Jugendorganisationen "sehr gelassen". "Ich sitze fester im Sattel denn je und bekomme so viel Zuspruch aus den Bezirken und der gesamten Partei wie noch nie", sagte Dornauer am Mittwoch. Am Montag finde eine Parteivorstandssitzung statt. Dort werde es aber "nicht eine Minute" um Personalia gehen, so Dornauer.

Er werde mit den Jugendorganisationen das Gespräch suchen, mit "den jungen Menschen reden", kündigte der Landesparteichef an. Er könne deren Sorgen verstehen und werde sich mit ihnen austauschen. "Ich freue mich, dass wir so rührige Jugendorganisationen in der SPÖ Tirol haben", meinte Dornauer.

"Diskussionsbedarf über diverse Geschehnisse gibt es bestimmt", erklärte hingegen der einflussreiche Tiroler ÖGB-Chef Philip Wohlgemuth, seines Zeichens auch Stellvertreter Dornauers als Landesparteivorsitzender und Klubobmann. Die sozialdemokratischen Gewerkschafter würden sich aber "nicht an Personaldebatten in der Öffentlichkeit beteiligen". Beratungen würden im Landesparteivorstand stattfinden. "Für uns stehen politische Inhalte im Fokus", betonte Wohlgemuth. Er hätte jedenfalls "Info Direkt" niemals ein Interview gegeben: "Das war ein Fehler. Das habe ich dem Parteivorsitzenden auch mitgeteilt."

Aufmunterung und ein - wenn auch wohl etwas ironisch gemeintes - politisches Lockangebot erhält Dornauer indes von blauer Seite. "Lieber Georg Dornauer! Sollte es Dir bei deinen Genossen einmal reichen. Solltest Du einmal den Wunsch hegen, in einer Partei daheim zu sein, bei der Freundschaft auch tatsächlich gelebt wird, dann melde Dich", ließ Tirols FPÖ-Obmann Markus Abwerzger auf Facebook wissen. Und meinte weiters: "Bei einer derartigen politischen Verfolgung müsste man Dir fast schon politisches Asyl anbieten."

(APA)