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Pandemie

Fünf Argumente für das frühere Impfen jüngerer Menschen

Jüngere Menschen mit vielen sozialen Kontakten im Beruf oder in der Freizeit bilden ideale Reservoirs für Viren, die sich gefährlich verändern könnten. Nur ein Grund, der für ihre schnellere Impfung spricht.
Jüngere Menschen mit vielen sozialen Kontakten im Beruf oder in der Freizeit bilden ideale Reservoirs für Viren, die sich gefährlich verändern könnten. Nur ein Grund, der für ihre schnellere Impfung spricht.(c) Getty Images (Lisa Maree Williams)
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Nur ein kleiner Teil der unter 50-Jährigen ist bisher geimpft. Dabei sprechen zahlreiche epidemiologische und auch gesellschaftliche Gründe für das rasche Aufschnüren der Priorisierung.

Mindestens 60.000 Impfungen pro Tag werden ab Mai möglich sein, ab Juni noch etwas mehr, sodass bis Ende Juni rund 75 Prozent der über 16-Jährigen in Österreich zumindest einmal geimpft sein könnten – auch bekannt als der „Impfturbo“, den Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) seit Tagen öffentlich zelebrieren.

Dennoch soll die Priorisierung nach Vorerkrankungen, Alter – je nach Bundesland im Fünf- oder Zehnjahresrhythmus – sowie Berufsgruppen auch in den kommenden vier bis sechs Wochen beibehalten werden. Nur Niederösterreich kündigte am Mittwoch an, ab 10. Mai Termine für alle ab 16 Jahren freizuschalten, 326.000 Impfstoffe (hauptsächlich von Biontech-Pfizer und Moderna, aber auch von AstraZeneca) werden in den Wochen danach verabreicht. Eine Entscheidung, die alles andere als überraschend kommt, liegen doch gute Gründe vor, so schnell wie möglich auch Personen unter 50 Jahren zu impfen.

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