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Regierung

Die Bruchlinien von Türkis und Grün

Demonstrative Harmonie bei PR-Auftritten, aber steigendes Konfliktpotenzial hinter den Kulissen der Koalition.
Demonstrative Harmonie bei PR-Auftritten, aber steigendes Konfliktpotenzial hinter den Kulissen der Koalition.APA/HELMUT FOHRINGER
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Die Konflikte in der Koalition häufen sich: Grüne Alleingänge im Umweltbereich, der „Fall Leonie“ und eine mögliche Verurteilung des Bundeskanzlers sorgen für Sprengkraft.

Wien. Umweltministerin Leonore Gewessler hat den Spieß umgedreht: Waren bisher die Grünen über Alleingänge von ÖVP-Ministern verärgert, so sorgt Gewesslers Ankündigung, Straßenbauprojekte auf deren Auswirkungen auf das Klima zu überprüfen, für Verstimmung bei der Volkspartei. Im zweiten Jahr der türkis-grünen Koalition zeigt sich jedenfalls: Das „Beste aus beiden Welten“ sorgt in der jeweils anderen Welt für gehöriges Konfliktpotenzial. Es ist keineswegs gesagt, dass die Zusammenarbeit die ganzen fünf Jahre – oder auch nur diesen Herbst – überstehen wird. Das sind die türkis-grünen Bruchlinien: