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Personalia

Neue Chefin für die Öbag? Vorsitzwahl sorgt für Missmut

Edith Hlawati
Edith Hlawati(c) Presse, Jenis
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Die Staatsholding sucht einen neuen Vorstand, die Hearings sind vorbei. Der Aufsichtsrat muss den neuen Chef wählen. Es soll aber nur eine Person zur Wahl vorgeschlagen werden: Edith Hlawati. Das sorgt für Unmut.

In den nächsten Tagen steht eine der wichtigsten Personalentscheidungen der Republik an. Die Staatsholding Öbag bekommt einen neuen Vorstand. Die Politik hat sich dieses Mal betont aus der Neubesetzung herausgehalten. Trotzdem rumort es im Öbag-Aufsichtsrat. Denn noch bevor dieser entscheidet, dürfte die Siegerin feststehen. Auf der Shortlist steht nur der Name einer Person.

Nachdem der vorige Öbag-Vorstand Thomas Schmid Anfang Juni nach den Enthüllungen im U-Ausschuss mit Schimpf und Schande die Bühne verlassen hat, wurde Headhunter Egon Zehnder engagiert, um für ihn Ersatz zu finden. Der präsentierte dem Nominierungsausschuss einen Dreiervorschlag. Zwei Kandidaten galten von Anfang an als aussichtsreich: der 61-jährige Wolfgang Hesoun, langjähriger Manager und Generaldirektor der Siemens AG. Und Edith Hlawati, die seit vielen Jahren im Aufsichtsrat von Beteiligungen der Öbag Erfahrung gesammelt hat und als versierte Wirtschaftsjuristin gilt. Derzeit ist die 64-Jährige Aufsichtsratsvorsitzende von Post, Telekom und E-Control. Davor war sie im Aufsichtsrat von KTM, dem Unternehmen von ÖVP-Großspender Stefan Pierer.

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