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Wie Graz kommunistisch wurde

Ernest Kaltenegger (li.) machte die KPÖ groß, Elke Kahr (re.) ist nun noch erfolgreicher.
Ernest Kaltenegger (li.) machte die KPÖ groß, Elke Kahr (re.) ist nun noch erfolgreicher.APA/ERWIN SCHERIAU
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ÖVP-Stadtchef Siegfried Nagl verspekulierte sich mit dem Wahltermin. Elke Kahr wird mit der KPÖ Erste und könnte mit einer linken Koalition die Geschicke der Stadt leiten. Aber wie wurde das möglich?

Ob Rot, Blau oder Schwarz – das Bürgermeisteramt in Graz wurde schon von Politikern verschiedenster ideologischer Herkunft bekleidet. Dass im Jahr 2021 mit Elke Kahr eine Kommunistin Stadtoberhaupt wird, dachten trotz der wiederholten Achtungserfolge der KPÖ aber dann doch die wenigsten. Doch genau darauf stehen die Zeichen nach der Wahl vom Sonntag. Nach einer Wahl, bei der sich Langzeitbürgermeister Siegfried Nagl von der ÖVP schwer verspekuliert hat. Aber warum ist die KPÖ in Graz so erfolgreich, und wie kann man den Absturz Nagls, der am Sonntag zurücktrat, erklären?