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Livebericht

Donbass: Situation in Siewierodonezk ist "extrem eskaliert"

UKRAINE-RUSSIA-CONFLICT-ARCHITECTURE-HERITAGE
Dieses Foto zeigt die Wirtschaftsfakultät der Universität von Karazin in Charkiw, eines der vielen zerstörten historischen Gebäude.APA/AFP/GENYA SAVILOV
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Die Stadt Lyman in der Ostukraine ist nach russischen Angaben eingenommen worden. Währenddessen verstärkt Russland die Angriffe auf den östlichen Donbass. Die Stadt Siewierodonezk steht unter heftigem Beschuss.

  • Russische Truppen haben ihre Angriffe auf Siewierodonezk im Osten der Ukraine am Sonntag weiter verstärkt. "Die Lage ist extrem eskaliert", erklärte Serhij Gaidai, der Gouverneur der Region Luhansk, in der die Stadt liegt. Der Beschuss sei am Samstag so intensiv gewesen, dass es nicht möglich sei, die Zahl der Opfer und die Schäden abzuschätzen. Siewierodonezk ist die größte Stadt im Donbass, die von der Ukraine gehalten wird.
  • Am Samstag vermelden das Verteidigungsministerium in Moskau und prorussische Separatisten die Eroberung von Lyman, einer Kleinstadt im Oblast Donezk, mit großer strategischer Bedeutung. Auch Kiew räumt Rückschläge im Raum Lyman ein. Auch weiter südlich, in der Großstadt Sjewjerodonezk im Oblast Luhansk, verschlechtert sich die Situation der ukrainischen Verteidiger.

  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij hatte sich noch am Freitag in seiner abendlichen Videoansprache kämpferisch gezeigt. "Wenn die Okkupanten denken, dass Lyman und Sewerodonezk ihnen gehören werden, irren sie sich. Der Donbass wird ukrainisch bleiben", sagte er. "Wir tun alles, um die Armee zu stärken".

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