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Livebericht zum Ukraine-Krieg

Internationale Atomenergiebehörde fordert Zugang zu AKW Saporischschja

Zaporizhzhia Nuclear Power Plant near Enerhodar
Das Atomkraftwerk Saporischschja auf einer wenige Tagen alten Aufnahem(c) REUTERS (ALEXANDER ERMOCHENKO)
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij hat in seiner Videobotschaft Andeutungen für neue Waffenlieferungen gemacht. Im Donbass würden diese auch dringend benötigt werden. Indes versucht die Internationale Atomenergiebehörde Zugang zu dem unter Beschuss stehenden AKW zu bekommen.

  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij hat angesichts schwerer Kämpfe im Donbass seinen Landsleuten neue Waffenlieferungen angedeutet. "Nächste Woche erwarten wir Neuigkeiten von Partnern bezüglich der Hilfspakete. Gute Nachrichten!", sagte Selenskij am Sonntag in seiner täglichen Videoansprache.
  • Schlüssel für eine erfolgreiche Verteidigung seien laut Selenskij nach wie vor Waffenlieferungen aus dem Westen. Nach Angaben Selenskijs toben die härtesten Kämpfe im Donbass. Die Lage dort bleibe schwierig. Die Verteidigung von Orten wie "Awdijiwka, Pisky, Marjinka und Bachmut erfordern unsere Hauptanstrengung und kosten leider viele Leben", konstatierte er. 
  • Noch immer herrscht Unklarheit über das AKW Saporischschja. Das Kraftwerk war am Sonntag erneut unter Feuer geraten. Russland und die Ukraine geben sich gegenseitig die Schuld für den Beschuss. Die Internationale Atombehörde fordert von beiden Seiten, Atomexperten den ungehinderten Zugang zu der Anlage zu ermöglichen. 
  • Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja rechnet mit starkem Widerstand gegen eine mögliche volle Teilnahme ihres Landes an Russlands Krieg gegen die Ukraine. "Unsere Partisanenbewegung wird das sabotieren. Es werden Befehle verweigert werden. Oder die belarussischen Soldaten ergeben sich dort gleich", sagte die Politikerin.


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