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Livebericht zum Ukraine-Krieg

Moskau setzt "Spezialoperation" fort, Kiew will Wiederaufbau mit russischem Geld

Bewohner von Kramatorsk warten auf humanitäre Hilfe.
Bewohner von Kramatorsk warten auf humanitäre Hilfe.(c) REUTERS (MARKO DJURICA)
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In Lugano wollen Delegationen aus fast 40 Ländern eine Art Marshall-Plan für die Ukraine entwerfen. Während Selenskij die Stadt Lyssytschansk trotz des Rückzugs der ukrainischen Armee noch nicht verloren sieht, gratuliert Putin den beteiligten Einheiten und verordnet ihnen eine Ruhepause.

  • Angesichts der massiven Kriegsschäden in der Ukraine kommen heute und morgen Delegationen aus 40 potenziellen Geberländern zu einer Wiederaufbau-Konferenz im schweizerischen Lugano zusammen. Vorbild soll der Marshall-Plan sein, der nach dem Zweiten Weltkrieg zum Wiederaufbau Europas beigetragen hatte.

  • Die ukrainische Regierung will den Wiederaufbau ihres Landes zu einem großen Teil mit russischem Geld finanzieren. Nötig seien nach Schätzungen mindestens 750 Milliarden Dollar. 

  • Die Europäische Investitionsbank will zum Wiederaufbau der Ukraine ein ähnliches Hilfsprogramm wie schon in der Corona-Krise auflegen, das bis zu 100 Milliarden Euro aufbringen soll. Die EU-Kommission will eine Plattform zum Wiederaufbau der Ukraine einrichten.

  • Russische Truppen sind am Wochenende in die ostukrainische Stadt Lyssytschansk eingerückt und haben damit die gesamte Region Luhansk in ihrer Gewalt gebracht. Selenskij kündet die Rückkehr in das eroberte Gebiet an. Mehr dazu.

  • Russlands Präsident Wladimir Putin wiederum gratuliert den russischen Truppen zur "Befreiung" der ostukrainischen Region Luhansk. Die an dem Einsatz beteiligten Soldaten sollten sich ausruhen, sagt er im Gespräch mit Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Die anderen Militäreinheiten sollten jedoch den Kampf fortsetzen.

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