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Livebericht

Russische Armee erobert strategisch wichtige Stadt Lyman

A satellite image shows towed artillery in firing positions, north of Lyman
Satellitenfoto von Artillerie im Norden von Lyman(c) via REUTERS (MAXAR TECHNOLOGIES)
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Die Stadt Lyman in der Ostukraine ist nach russischen Angaben eingenommen. Der ukrainische Präsident zeigt sich dennoch kämpferisch. Russland rechnet indes mit 13 Milliarden Euro mehr an Einnahmen aus dem Öl- und Gasverkauf.

  • Am Samstag vermelden das Verteidigungsministerium in Moskau und prorussische Separatisten die Eroberung von Lyman, einer Kleinstadt im Oblast Donezk, mit großer strategischer Bedeutung. Auch Kiew räumt Rückschläge im Raum Lyman ein. Auch weiter südlich, in der Großstadt Sjewjerodonezk im Oblast Luhansk, verschlechtert sich die Situation der ukrainischen Verteidiger.
  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij hatte sich noch am Freitag in seiner abendlichen Videoansprache kämpferisch gezeigt. "Wenn die Okkupanten denken, dass Lyman und Sewerodonezk ihnen gehören werden, irren sie sich. Der Donbass wird ukrainisch bleiben", sagte er. "Wir tun alles, um die Armee zu stärken".

  • Russland rechnet mit 13 Milliarden Euro mehr an Einnahmen aus dem Öl- und Gasverkauf. Ein Teil der Mehreinnahmen könne für die Fortsetzung der russischen Offensive in der Ukraine ausgegeben werden. 

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